Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Über die Gemeinde

Basisdaten:

Die Marktgemeinde Nötsch im Gailtal liegt am Fuße des 2.166 m hohen Dobratsch im unteren Gailtal, einige Kilometer von der italienischen Staatsgrenze entfernt.

Sie wird im Süden zur Gemeinde Feistritz an der Gail vom Gailfluss, nach Norden zur Gemeinde Bad Bleiberg begrenzt und hat eine Fläche von 42 km². Im Osten schließt das Stadtgemeindegebiet Villach und im Westen die Gemeinde St. Stefan an.

Sie umfasst 17 Ortschaften, die nach Westen hin bis zu fast 1.000 m Höhe verstreut liegen: Bach, Dellach, Emmersdorf, Förk, Glabatschach, Hermsberg, Kerschdorf, Kreublach, Kühweg, Labientschach, Michelhofen, Poglantschach, Saak, Semering, St. Georgen, Wertschach und schließlich der zentral gelegene größte Ort Nötsch selbst. Das Gemeindegebiet besteht aus den Katastralgemeinden: Kerschdorf im Gailtal (75422), Saak, (75437) St. Georgen (75439).

Ein ganz besonderes Merkmal ist das Schloss Wasserleonburg, das unter Denkmalschutz steht und ursprünglich „Lewenburch“ und später „Leonburg“ hieß. Daher auch das Wappen mit dem Löwen.


Das heutige Gemeindegebiet lag bis 1848 im Sprengel des Landesgerichts Wasserleonburg und konstituierte sich 1850 als Ortsgemeinde Emmersdorf (aus Edmarsdorf, schon 1070 erwähnt). Im Jahr 1960 erfolgte die Umbenennung in Gemeinde Nötsch im Gailtal. Der Name Nötsch kommt aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen „Nezz-ach“, später auch „Netz-ach“, was soviel bedeutete wie die „Ache“ Bach, der das Tal benetzt (überschwemmt). 1973 wurde der Gemeinde ein Teil von Feistritz zugeschlagen und 1999 erhielt sie das Recht zur Führung der Bezeichnung Marktgemeinde. 



Wasserleonburg war im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert ein wichtiger Stützpunkt der Grafen Görz und diese hatten im Wappen auf blauem Grund einen goldenen, aufrechten und rechtsgewendeten (für den Betrachter nach links gewendeten) Löwen. Daher können die Wappenfarben auch als Hinweis auf die Bedeutung dieses Geschlechtes für die Geschichte der Gemeinde interpretiert werden. Nachdem sich die Fahnenfarben gemäß den althergebrachten heraldischen Regeln aus denen des Wappenschildes ableiten, wobei das Metall Gold im Schild auf der Fahne in Gelb umgewandelt wird, ergab sich für die Nötscher Fahne die Farbenkombination Gelb-Blau.

So hat die Kärntner Landesregierung der Gemeinde Nötsch im Gailtal mit Urkunde vom 15. Juni 1960 ein Wappen und eine Fahne nach folgender Blasionierung (Beschreibung nach althergebrachten Regeln) verliehen:

Goldener Löwe, nach rechts aufgerichtet, Kopf zum Beschauer gewendet, auf blauem Grund. Die Flagge zeigt die Farben gelb-blau mit eingearbeiteten Gemeindewappen.

Quelle: Wilhelm Deuer, Die Kärntner Gemeindewappen, Klagenfurt (Verlag des Kärntner Landesarchivs) 2006, 206f.


Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
ALTERSBERGER Alfred Dipl.-HLFL-Ing. 01.04.2015 heute
MÜLLER Johann 10.10.2008 31.03.2015
STAUDACHER Franz DI 09.04.1997 09.10.2008
ZAVODNIK Franz 05.02.1983 06.04.1997
BLÜMEL Rudolf 01.03.1964 22.12.1987
FISCHER Karl 28.03.1962 28.02.1964
FISCHER Andreas 19.05.1956 27.03.1962
JOST Carl 22.04.1950 18.05.1956
ZIMMERMANN Gabriel 18.05.1946 21.04.1950
SCHÖNAUER Karl 28.05.1945 17.05.1946
BREUER Robert Dr. 13.03.1938 08.05.1945
JOST Carl 14.05.1932 12.03.1938
HECHER Ulrich 05.05.1928 13.05.1932
JOST Thomas 12.10.1924 04.05.1928
BLATTNIG Matthias 23.01.1921 11.10.1924
MICHOR Simon 30.10.1912 22.01.1921
FISCHER Martin 27.10.1911 29.10.1912
HECHER Ulrich 22.01.1907 26.10.1911
FISCHER Martin 14.01.1905 21.01.1907
WIEGELE Franz 1896 1904
BRANDSTÄTTER Franz 1892 1896
WARTO Ernst 1888 1892
TSCHMELITSCH Michael 1884 1888
TSCHMELITSCH Jakob 1876 1884
WARTO Ernst 1872 1876
BACHER Andreas 1868 1872
JAKLITSCH Ludwig 1864 1868
USCHAN Lorenz 1861 1864
BACHER Andreas 1856 1860
ISEPP Sebastian 1852 1856

Digitale Karten- & Statistik-Services
rund um Nötsch


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